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Raphael Paratore – Vita

Raphael Paratore wurde am 3.5.1992 als Sohn einer Musikerfamilie in München geboren. Mit vier Jahren bekam er seinen ersten Cello Unterricht, zwei Jahre später begann er mit dem Klavierspiel. In Leipzig wurde er Jungstudent bei Prof. Peter Bruns, 2011 bis 2106 war er Student in der Klasse von Prof. Claudio Bohorquez in Stuttgart. 2014 studierte er im Rahmen des ERASMUS Programmes bei Prof. Reinhard Latzko in Wien und seit 2016 sein Master Studium bei Prof. Wolfgang-Emanuel Schmidt in Weimar. Im April 2011 erhielt er sein Abitur am musischen Pestalozzi Gymnasium in München.

Weitere musikalische Impulse erhielt er auf Meisterkursen, so etwa bei Prof. Troels Svane, Prof. Laszlo Fenyo, Prof. Wolfgang Boettcher und Prof. David Geringas. Er nahm an namhaften Akademien wie der Cello Akademie Rutesheim, Carl Flesch Akademie, Kronberg Akademie, ProQuartet Academy, Académie de Musica Villecroze und MISQA teil. Im kammermusikalischen Bereich arbeitete er u.a. mit Mitgliedern des Alban Berg Quartett, Ysaye Quartetts, Cuarteto Casals, sowie Eberhard Feltz, Ferenc Rados und Alfred Brendel zusammen. Seit 2014 studiert er als Cellist des Goldmund Quartetts in der Klasse von Prof. Günter Pichler (Alban Berg Quartett) am Instituto Internacional de Musica de Camara de Madrid.

Raphael ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. U.a. erhielt er dort in der Kategorie Violoncello Solo einen 1. Preis, sowie den Sonderpreis der Berthold Hummel Stiftung. Des weiteren ist Raphael Preisträger des internationalen Cellowettbewerbs 2008 in Liezen, des Internationalen Wettbewerbs Verfemte Musik 2012 in Schwerin und 2012 erhielt er beim Musikpreis des Lions Club in Stuttgart den 1. Preis.

Mit dem Goldmund Quartett gewann er 2013 den 1. Preis des Gasteigs Wettbewerbs in München, 2014 den 3.Preis und Publikumspreis beim internationalen August-Everding Wettbewerb in München und 1. Preis beim Schoenfeld International String Competition in Harbin, China. 2015 erspielte er sich mit dem Goldmund Quartett ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im selben Jahr wurde das Quartett mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2015 ausgezeichnet.

Förderungen erhielt er u.a. von der Bayerischen Begabtenförderung, der Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart und der Theodor-Rögler Stiftung. Seit 2011 ist er Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“, wie auch seit 2012 von TONALI und der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit 2014 ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Einen besonderer Schwerpunkt liegt in der Kammermusik. Neben seiner Haupttätigkeit als Cellist im Goldmund Quartett gibt er auch regelmäßig Konzerte in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, wie etwa im Duo mit der Pianistin Verena Metzger oder im Klaviertrio mit dem Geiger Philipp Wollheim. Konzerte brachten ihn auch mit weiteren Musikern wie Christoph Poppen, Christopher Park, Frank Dupree, Peter Buck (Melos Quartett), Stefan Fehlandt (Vogler Quartett) und Arabella Steinbacher zusammen.Einladungen führten Ihn zu bekannten Festivals, wie dem Mozartfest Würzburg, dem Internationalen Musikfestival Granada, dem Gezeitenkonzerte Festival Ostfriesland, dem Aix-en-Provence Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Mecklenburg Vorpommern Festspielen und dem Kronberg Academy Festival „Cello Plus“.

Konzertmitschnitte und Live-Sendungen wurden vom SWR, NDR, BR und der ARD gesendet. Auch spielte er mehrere Titelmusiken für den Filmkomponisten Marius Ruhland ein. Als Teilnehmer des TONALI Grand Prix 2012, ist er im Kinofilm „Ciao Cello“ zu sehen. Konzerte führten ihn nach Europa, Skandinavien, Kanada, USA, Russland und China. Als Solist konzertierte er u.a. mit der Neuen Philharmonie München, dem Philharmonischen Orchester Budweis und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.

2013 hat Raphael das Schulprojekt „That‘s Music!“ ins Leben gerufen, mit dem er, zusammen mit der Pianistin Verena Metzger, Schülern klassische Musik näher bringt.

Stand: Juni 2016